Double Indemnity
USA 1944
Eines Tages lernt der Versicherungsvertreter Walter Neff die attraktive Phyllis Dietrichson kennen. Sie überredet ihn, auf ihren Mann eine hohe Lebensversicherung abzuschließen, ohne diesen davon zu informieren. Dann wollen die beiden den Gatten aus dem Weg räumen und die Versicherungssumme kassieren. Alles scheint nach Plan zu funktionieren. Aber dann wird Neffs Kollege Barton Keyes mißtrauisch. Mehr und mehr werden der Vertreter und die "Frau ohne Gewissen" in die Enge getrieben...
Double Indemnity faßt bereits zu einem frühen Zeitpunkt alle Merkmale des Film noir zusammen: In einer Welt des Verrats und des Mißtrauens folgen die Protagonisten ihrer Triebhaftigkeit und ihrer materiellen Gier, bis jeglicher Ausweg für immer verbaut ist. „Vom Augenblick ihres Kennenlernens an ging es um Mord“, lautete der Werbeslogan des Films.
Harry Tomicek: “Unter allen Exkursionen über Eros und Verbrechen, die der Film noir unternimmt, ist Double Indemnity die auswegloseste Reise hinab zu den Abgründen. ’Murder can sometimes smell like honeysuckle’, sagt illusionslos müde die Stimme des Erzählers. Double Indemnity führt diesen Geruch von Begehren und Ruchlosigkeit, Verwirrung und Verhängnis furios in die Schatten-, Licht- und Zeichensprache des Film noir über. Wie in einem Alptraum, in dem alles vergeblich sein wird, leitet der Weg von Falle zu Falle aus dem Gefilde des Alltags in die Todeszelle.“
Originaltitel: Double Indemnity
Deutscher Titel: Frau ohne Gewissen
Format: 35mm
Länge: 107 Min.
Fassung: Amerikanische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Farbe: Schwarzweiß
Starttermin: 1989-04-19
Regie: Billy Wilder
Drehbuch: Raymond Chandler, Billy Wilder
Darsteller: Fred MacMurray, Barbara Stanwyck, Edward G. Robinson, Porter Hall
Kamera: John F. Seitz
Schnitt: Doane Harrison
Musik: Miklós Rózsa
Ton: Stanley Cooley, Walter Oberst
Produktion: Joseph Sistrom für Paramount Pictures
Prädikat: k.A.

