Wie lange ist es her, dass die Rumänen Ceaucesçu zum Teufel gejagt haben? Was ist aus den revolutionären Mythen geworden?
Am Jahrestag versuchen sich zwei Beteiligte, ein Geschichtslehrer und ein alter Pensionist, in einer Fernsehsendung zu erinnern. Als dann live Zuseher zugeschaltet werden, beginnt das Chaos. Die widersprüchlichen Aussagen, Selbstdarstellungen und Erinnerungen ergeben ein höchst fragwürdiges und amüsantes Bild der Geschehnisse.
Kein osteuropäisches Land hat sich in den letzten Jahren im eigenen Kino auf ähnlich ernsthafte und zugleich originelle Weise mit der eigenen Geschichte konfrontiert wie Rumänien. Dieser Film ist ein weiteres, herausragendes Beispiel dafür.

Originaltitel: 12:08 East of Bucharest
Deutscher Titel: 12:08 östlich von Bukarest
Format: 35mm
Projektionsformat: 1:1,85
Länge: 89 Min.
Fassung: Rumänische Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Farbe: Farbe
Starttermin: 2006-12-22
Regie: Corneliu Porumboiu
Drehbuch: Corneliu Porumboiu
Darsteller: Mircea Andreescu (Emanoil Piscoci), Teodor Corban (Virgil Jderescu), Ion Sapdaru (Tiberiu Manescu), Mirela Cioaba (Frau Manescu), Luminita Gheorghiu (Frau Jderescu)
Auszeichnungen: Cannes 2006: Caméra d'or, Prix Europa Cinémas
Transilvania International Film Festival: Publikumspreis, Bester rumänischer Film, Transilvaniy Trophy
Kamera: Marius Panduru
Schnitt: Roxana Szel
Musik: Rotaria
Ton: Alex Dragomir, Sebastian Zsemlye
Produktion: 42 Km Film
Verleih: Stadtkino Wien
Prädikat: k.A.
Altersfreigabe: Nicht eingereicht