Mit "Le Genou d'Artemide" hat Jean-Marie Straub nach "Quei loro incontri" neuerlich einen der Dialoge des italienischen Schriftstellers Cesare Pavese gewählt. Nicht irgendeinen, sondern mit "La Belva" jenen, der einen schmerzlichen, mystischen Abgrund aufreißt zwischen dem Verlassenen und der Liebe. Der Film ist ein einziger Rausch und ein großes Rauschen, eine Beschwörung, eine Auflösung in die Natur. Er ersteht aus der dunklen Leinwand und dem Gesang und verschwindet im Wald im Wispern der Winds. Mit dem, was man allgemein "Kino" nennt, hat das nicht mehr viel zu tun. Das steht mit einem Fuß im Jenseits. (Viennale)

Originaltitel: Le genou d'Artemide
Deutscher Titel: Le genou d'Artemide
Format: 35 mm
Projektionsformat: 1:1,37
Länge: 26 Min.
Fassung: OmU
Farbe: Farbe
Regie: Jean-Marie Straub
Drehbuch: Jean-Marie Straub
Darsteller: Andrea Bacci, Dario Marconcini
Kamera: Renato Berta, Jean-Paul Toraille, Mario Befve
Schnitt: Nicole Lubtchansky
Musik: Gustav Mahler, Heinrich Schütz
Ton: Jean-Pierre Duret, Dimitri Haulet, Jean-Pierre Laforce
Produktion: Martine Marignac
Verleih: Piere Grise Productions
Prädikat: k.A.
Altersfreigabe: k.A.

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