Der Überraschungssieger der Berlinale 2009: Fausto leidet unter der Milch des Leids, einer Krankheit, die durch Muttermilch übertragen wird – von ihr betroffen sind ausschließlich Frauen, die in Peru während der Jahre des terroristischen Kampfes misshandelt oder vergewaltigt wurden. Diese schlimme Zeit ist längst Vergangenheit. In Fausta aber ist sie lebendig. Der Tod ihrer Mutter löst unerwartete Ereignisse aus, die Faustas Leben und das Leben anderer Beteiligter einschneidend verändern.
Die peruanische Regisseurin Claudia Llosa - Nichte des Dichters Mario Vargas-Llosa - arbeitet in ihrem Film die bedrückende Vergangenheit ihres Landes auf.

Originaltitel: La teta asustada
Deutscher Titel: La teta asustada
Format: 35mm
Projektionsformat: 1:1,85
Länge: 94 Min.
Fassung: Originalfassung Spanisch und Quechua mit deutschen Untertiteln
Farbe: Farbe
Starttermin: 2009-09-04
Regie: Claudia Llosa
Drehbuch: Claudia Llosa
Darsteller: Magaly Solier, Marino Ballón, Susi Sánchez, Efraín Solís, Bárbara Lazón, Karla Heredia, Delci Heredia
Auszeichnungen: Goldener Bär, Internationale Filmfestspiele Berlin 2009, Oscar-nominiert für den besten nicht englisch-sprachigen Film 2010.
Kamera: Natasha Braier
Schnitt: Frank Gutierrez
Musik: Selma Mutal
Ton: Edgard Lostanau
Produktion: Oberon Cinematográfica, Wanda Visión, Vela Films
Verleih: Stadtkino Filmverleih

Stadtkino Zeitung Nr. 468
Texte zum Film

Brigitte Kramer
Interview mit Claudia Llosa