Phaidon – Verlage im Exil von Klub 2 setzt die Auseinandersetzung der Künstlerinnen mit dem jüdischen Exil der späten 1930er Jahre fort. „Der Film widmet sich zunächst der Geschichte des Phaidon- Verlags, der 1923 von Béla Horovitz in Wien gegründet wurde. Phaidon steht exemplarisch für die durch den Nationalsozialismus verursachten nicht „wiedergutzumachenden“ Verluste an Menschen und kulturellen Ressourcen, die Leerstellen in Österreich und Deutschland, die es gilt, offensichtlich zu machen. Ein weiteres Interesse des Films liegt auf der Multiperspektivität von Geschichtsschreibung, die durch die Gegenüberstellung unterschiedlicher Sprecherinnen – Tochter und Enkelin des Verlaggründers, Leiterin der Österreichischen Exilbibliothek, Künstlerinnen – veranschaulicht wird.“ (Karin Gludovatz)

Originaltitel: Phaidon - Verlage im Exil
Deutscher Titel: Phaidon - Verlage im Exil
Format: Beta SP
Projektionsformat: 4:3
Länge: 23 Min.
Farbe: Farbe
Regie: Klub 2 

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