Unter jenen amerikanischen Filmemacher/innen, die nach der „New Hollywood-Ära“ - also seit Anfang der 1980er Jahre - als eigenständige Auteurs hervorgetreten sind, ist Kathryn Bigelow ein Sonderfall: Sie hat sich ganz und gar einer modernen, extrem stilisierten Neufassung des klassischen Genrefilms verschrieben. Einige ihrer Werke - der Vampirfilm "Near Dark" (1987), der Polizei- und Psychothriller "Blue Steel" (1990), der Surfer-Film "Point Break" (1991) oder das Cyber-Drama "Strange Days" (1995) - gelten bereits als Klassiker des zeitgenössischen Kinos. "The Hurt Locker", Bigelows jüngstes Werk - und ihr Kino-Comeback - wurde 2010 für neun Oscars© (u.a. für beste Regie, bester Film, beste Kamera) nomminiert. "The Hurt Locker" erzählt in extremer Spannungsdramaturgie von einer Gruppe amerikanischer Elitesoldaten, die ihren Dienst im Irak versehen und auf das Entschärfen von Bomben spezialisiert sind. (Filmmuseum, Katalog Oktober 2009)

Originaltitel: The Hurt Locker
Deutscher Titel: The Hurt Locker
Format: 35 mm
Projektionsformat: 1:1.85
Länge: 131 Min.
Fassung: Englische Originalfassung
Farbe: Farbe
Starttermin: 2010-03-11
Regie: Kathryn Bigelow
Drehbuch: Mark Boal
Darsteller: Jeremy Renner, Anthony Mackie, Brian Geraghty, Guy Pearce, Ralph Fiennes, David Morse, Evangeline Lilly, Christopher Sayegh
Auszeichnungen: 2010 gewinnt THE HURT LOCKER sechs OSCARS© von 9 Nominierungen: Bester Film, beste Regie (Kathryn Bigelow), bester Schnitt (Bob Murawski, Chris Innis), bester Ton (Paul N.J. Ottosson, Ray Beckett), Bester Tonschnitt (Paul N.J. Ottosson) bestes Drehbuch (Marc Boal).
Kamera: Barry Ackroyd
Schnitt: Chris Innis, Bob Murawski
Musik: Marco Beltrami, Buck Sanders
Ton: Ray Beckett Ryan Juggler, Paul N.J. Ottosson
Produktion: Voltage Pictures, First Light Production, Kingsgate Films
Verleih: Constantin
Prädikat: k.A.
Altersfreigabe: k.A.

Stadtkino Zeitung Nr. 476