Otar ist tödlich verunglückt. Marina und Ada, seine Schwester und seine Nichte, sehen sich fortan gezwungen, Briefe zu fälschen und Fotos zu türken, um seiner Mutter, der greisen Eka, die schlimme Nachricht zu ersparen. Mit dieser aus der Not des Herzens geborenen Lüge beginnt eine „Geschichte, die mit dem falschen Fuß wegsteigt, als ob sie nie dort wäre, wo man sie vermutet“ (Bertuccelli). Ein beglückendes, in Tiflis und Paris gedrehtes Spielfilmdebüt. (Michael Omasta)

Originaltitel: Depuis qu’Otar est parti
Deutscher Titel: Seit Otar fort ist
Format: 35 mm
Projektionsformat: 1:1,85
Länge: 102 Min.
Fassung: Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Farbe: Farbe
Starttermin: 2004-01-09
Regie: Julie Bertucelli
Drehbuch: Julie Bertucelli, Bernard Renucci
Darsteller: Esther Gorintin, Nino Khomassouridze, Dinara Droukarova, Temour Kalandadze, Roussoudan Bolkvadze
Auszeichnungen: Cannes 2003: Großer Preis der Filmkritik, Le Grand Rail d'Or / Viennale 2003: FIPRESCI-Preis Special Mention / Deauville 2003: Bestes französisches Drehbuch
Kamera: Christophe Pollock
Schnitt: Emmanuelle Castro
Ton: Henri Morelle
Produktion: Les Films du Poisson, ARTE France Cinema
Verleih: Stadtkino Wien
Prädikat: k.A.
Altersfreigabe: Nicht eingereicht

Stadtkino Zeitung Nr. 402