Winnetou stirbt in den Armen seines Blutsbruders Old Shatterhand. In Cinemascope auf der Leinwand eines kleinen Dorfkinos in Kärnten. Im Publikum folgt ein kleiner Junge, der heranwachsende Josef W. (gespielt von Kasimir Winkler), mit großen Augen gebannt dem Geschehen. Gegenschnitt und Bruch: „Der Kinoleinwandgeher“ tritt auf. Der „Poet des Kälberstricks“ (© Wolfgang Bauer), der erfolgreiche Autor Josef Winkler, entsteigt der Leinwand und blickt – schelmische lächelnd – auf sein kindliches Alter Ego. Und damit beginnt eine rasende Reise, ein cineastischer Essay, der die BetrachterInnen durch Österreich, Mexiko und Indien in die Welt der „Erinnerungsbilder“ von Josef Winkler entführt. Das Kameraauge geleitet den österreichischen Erfolgsautor und das Publikum durch ein poetisches Roadmovie, springt in Schnitt und Gegenschnitt vom „geheiligten Stall“ in einem Kärntner Bauerndorf an die Ufer des Ganges, um unmittelbar darauf am Fuße des Popocatepetl einem Vulkanausbruch beizuwohnen.

Originaltitel: Josef Winkler - Der Kinoleinwandgeher
Deutscher Titel: Josef Winkler - Der Kinoleinwandgeher
Format: 35mm
Länge: 85 Min.
Fassung: Originalfassung
Farbe: Farbe
Starttermin: 2009-11-06
Regie: Michael Pfeifenberger
Drehbuch: Michael Pfeifenberger, Josef Winkler
Darsteller: Familie Winkler, Martin Weinek, Oliver Vollmann, Martha Toledo
Auszeichnungen: Erasmus EuroMedia Special Award for Aesthetics and Design 2009
Kamera: Gerhard Lapan
Schnitt: Dominik Achatz
Musik: Ulrich Drechsler, Martha Toledo, Tigres del Norte, Ritwik Sanyal, Bernd Bechtloff, Tropimariacchi, N
Ton: Georg Ulbing
Produktion: Focusfilm GmbH
Verleih: Stadtkino Wien
Altersfreigabe: Bund ab 16, Wien ab 14 Jahren