Stadtkino Flohmarkt am 31. Mai


Wir beenden den Mai mit unserem beliebten Sunday Flohmarkt, wieder von 12-18 Uhr, gemeinsam mit Ludwig & Adele am Abschlusstag vom Vienna Shorts. Stöbere draußen auf unserer Terrasse nach schicken Second-Hand-Schätzen und entdecke im Foyer besondere Poster aus unserem Plakatarchiv.

UPDATE: Alle Standplätze sind leider bereits vergeben!

Du möchtest selbst einen Stand betreuen?
Dann schreib uns bis spätestens 17. Mai an: office@stadtkinowien.at
First come, first serve!

Bitte beachte:
– Tische können leider nicht bereitgestellt werden 

– keine Standgebühr

Premiere: ICH VERSTEHE IHREN UNMUT am 21. Mai in Anwesenheit des Teams


Wir freuen uns auf die Premiere von ICH VERSTEHE IHREN UNMUT im Rahmen des Wiener Arbeitsfilmfestivals!

Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.

Nach dem Film freuen wir uns auf ein Gespräch mit:
Sabine Thalau – Hauptdarstellerin
Rafael Kousz  – Produzent
Daniel Kunz – Co-Autor
Louis Dickhaut – Kameramann
>> Das Gespräch wird live ins KIZ RoyalKino Graz und Leokino Innsbruck übertragen!

Do, 21. Mai 2026, 20:00
Tickets

VIENNA SHORTS von 27.–31. Mai 2026 im Stadtkino


VIENNA SHORTS – 23. Internationales Kurzfilmfestival Wien

Aufmerksamkeit im Fokus
Unter dem Motto Eyes Wide Open widmet sich VIENNA SHORTS von 26. bis 31. Mai der Aufmerksamkeitsökonomie im Zeitalter von Informationsüberfluss, künstlicher Intelligenz und rechtspopulistischer Polarisierung. Mehr als 300 internationale Kurzfilme werden in den schönsten Kinos Wiens zu sehen sein, darunter Wettbewerbe, Porträts, Late Nights und Kinderprogramme.

Festivalprogramm und Tickets unter viennashorts.com oder über die Festival-App.

SAINT OMER von Alice Diop am 17. Mai


Anlässlich des Stücks „Le Voyage de la Vénus Noire“ von und mit Alice Diop bei den Wiener Festwochen, zeigen wir am 17. Mai 2026 den beeindruckenden Film SAINT OMER von Alice Diop.

Mit einer bewusst ruhigen, aber kompromisslosen Bildsprache behandelt sie Themen wie Identität, Migration und Kolonialismus. Ihre Filme erzählen von Menschen, deren Stimmen wenig Gehör in der Öffentlichkeit finden. Ihre Arbeit wird durch Diops Streben geprägt, einzigartige Lebensläufe vom Rand ins Zentrum zu rücken. Dabei verwandelt sie persönliche Geschichten in politische Bilder.

Inspiriert von einer wahren Begebenheit erzählt die vielfach ausgezeichnete Filmemacherin Alice Diop in SAINT OMER von Brüchen in weiblichen Biografien. Ein packender, intelligenter Film über universelle Fragen von Wahrheit, Ausgrenzung und Mutterschaft.

SAINT OMER wurde beim Filmfestival Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet und war offizieller Kandidat Frankreichs für den Auslands-Oscar 2023.

In Kooperation mit Wiener Festwochen im Rahmen der Filmreihe: „Thank Goddess!“

So, 17. Mai 2026, 20:15 SAINT OMERTICKETS

ROSEBUSH PRUNING jetzt im Kino!


In einer luxuriösen Villa unter der katalanischen Sonne leben die US-amerikanischen Geschwister Jack, Ed, Anna und Robert in Abgeschiedenheit und ererbtem Reichtum. Stets mit der neuesten Designerkleidung angetan suchen sie Liebe und Bestätigung vor allem untereinander. Den Forderungen ihres blinden Vaters gehen sie aus dem Weg. Als Jack, der älteste Bruder und Dreh- und Angelpunkt der Familie, verkündet, dass er mit seiner Freundin Martha zusammenziehen will, werden die Bande durchtrennt. Ed sieht sich gezwungen, die Wahrheit über den Tod ihrer Mutter aufzudecken. Generationsübergreifende Lügen kommen ans Licht, und das Gefüge der Familie beginnt langsam zu zerfallen. Eine beißende Satire über die Absurdität der traditionellen patriarchalischen Familie. (Berlinale 2026)

»An outrageous pansexual pantomime so out-there that ›What the actual f*ck?‹ doesn’t even begin to cover it.«
— Damon Wise, Deadline
 
»Ferocious fun […] A fabulous feast for the eyes and ears.«
— Stephen A. Russell, Time Out
 
»A nasty-chic immorality tale […] If you’re going to eat the rich, they may as well be delicious.«
— Guy Lodge, Variety

Ab 8. Mai im Stadtkino!

Wiener Arbeitsfilmfestival von 18.–22. Mai 2026


Von 18.–22. Mai 2026 findet das 2. Wiener Arbeitsfilmfestival im Stadtkino im Künstlerhaus und Admiralkino statt.

Das Arbeitsfilmfestival bringt eine Arbeitswoche lang die neuesten und relevantesten Filme zu Arbeit, Beruf und Bildung ins Kino. Greifbare Bilder, die gesellschaftspolitische Debatten über eine humanere Arbeitswelt und gerechtere Bildung anstoßen.
Heuer dreht sich beim Festival alles um das Schwerpunktthema: Frauen.Arbeit.Film.

Schulprogramm
Mit einem eigenen Schulprogramm knüpfen wir an den besonderen Erfolg vom Vorjahr an. Auf vielfachen Wunsch von Schulen und Lehrkräften finden die Schulvorstellungen in der letzten Schulwoche von 29. Juni bis 3. Juli 2026 statt. In dieser Programmschiene gibt es Filme, die allgemeine Themen rund um Lernen und Berufe aufgreifen, und solche, die spezielle Berufsfelder, wie z.B. die Pflege, Handel oder Gastronomie betreffen. Dank der Unterstützung durch die AK Wien ist der Besuch dieser Vorstellungen wieder bei freiem Eintritt möglich. Schulklassen/Gruppenanmeldungen bitte per E-Mail an: martina.scharrach@phwien.ac.at

Die Eröffnung mit einem abwechslungsreichen Kurzfilmprogramm findet am Montag, 19. Mai 2025 um 19.30 Uhr statt.

Weitere Infos finden Sie hier: www.arbeits-film-festival.at

Weitere Vorstellungen finden im Admiral Kino, Gartenbaukino und Filmmuseum statt.

Programm

Eröffnung Arbeitsfilmfestival 2026
In Zusammenarbeit mit Vienna Shorts und Tricky Women widmet sich die Eröffnung des Wiener Arbeitsfilmfestivals den vielen Facetten von Frauenarbeit – als Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Care-Arbeit. Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme eröffnen dabei unterschiedliche ästhetische und inhaltliche Zugänge. Im Austausch mit Filmemacher:innen und Kurator:innen verdichtet sich das Anliegen des Festivals zu einem vielstimmigen, konzentrierten Filmabend, moderiert von Petra Erdmann (Ö1, FM4).
Grußworte von Ilkim Erdost (Arbeiterkammer Wien) und Marko Miloradovic (waff).
Mo, 18. Mai, 19:30 – freier Eintritt – Anmeldung erforderlich

Die Göttliche Ordnung
R: Petra Volpe, CH 2017, 92´, deutsch OV
„Frauen in der Politik, meine Damen, das ist schlichtweg gegen die göttliche Ordnung.“
Schweiz, 1971. In der Abgelegenheit eines dörflichen Idylls lebt Nora, Hausfrau und Mutter, eingebettet in einen Alltag, der von Pflichten durchzogen und von scheinbar unverrückbaren Rollenbildern bestimmt ist. Ihr Leben verläuft still und unpolitisch, bis die bevorstehende erneute Volksabstimmung über das Frauenwahlrecht die Selbstverständlichkeit des Gegebenen infrage stellt.
Petra Volpe verdichtet in „Die göttliche Ordnung“ den privaten Raum zu einem politischen Resonanzraum, zu einem Ort, an dem sich zwar gesellschaftliche Machtverhältnisse, tief verankerte patriarchale Strukturen und soziale Dynamiken reproduzieren und fortschreiben, zugleich allerdings auch hinterfragt werden können. Soweit, bis aus einem leisen Zweifel ein Bewusstsein erwächst, das in politische Selbstermächtigung und Widerstand übergeht. (Tessa Pittrof)
Einführung durch Veronika Helfert, Historikerin (Central European University)
Mi, 20. Mai, 17:30 – Eintritt frei – Anmeldung erforderlich

AMS – Arbeit muss sein
R: Sebastian Brauneis, A 2026, 100′, deutsch OV
In der Komödie rund um ein fiktionales AMS, das „Arbeitsplatz-Matching-System, schließt sich eine Gruppe von Langzeitarbeitslosen zusammen, um gemeinsam gegen Strukturen zu kämpfen, die sie hindern, das Leben zu führen, das sie wollen. Dabei braucht es Zusammenhalt, Erfindungsgeist und Verbündete innerhalb des Systems.
Marie Wotruba (Margarethe Tiesel) bekommt mit ihren 58 Jahren in der modernen Arbeitswelt keinen Job mehr, Mahdiya Sayegh (Mariam Hage) will als Frau mit Migrationshintergrund Polizistin werden – und das kann sich die AMS-Beraterin Kathi Kratochvil (Marie-Luise Stockinger) schlicht nicht vorstellen. Gemeinsam mit anderen Betroffenen nehmen Marie und Mahdiya ihr Schicksal selbst in die Hand und finden im Callcenter-Mitarbeiter Markus Berger (Lukas Watzl) einen Mitstreiter.
Was wie ein klassisches Sozialdrama beginnt, entwickelt sich überraschend schnell zu einer schwungvollen Komödie mit musikalischem Elan über Selbstermächtigung, Zusammenhalt und den Mut, füreinander einzustehen.
Filmgespräch mit Regisseur Sebastian Brauneis
Mi, 20. Mai, 20:00Tickets

Premiere: Ich verstehe Ihren Unmut
R: Killian Armando Friedrich, D 2026, 93´, deutsch OV
Heike (59) ist Objektleiterin einer Reinigungsfirma. Sie vermittelt zwischen Kundinnen, Reinigungskräften und Firmenchefs. Der Versuch, den Mitarbeiter eines Subunternehmens abzuwerben, schlägt fehl. Daraufhin muss sie ihr eigenes Team – alle sind Migrantinnen oder ältere Menschen – reduzieren. Fällt eine Arbeitskraft aus, springt Heike ein.
Der Film von Killian Armando Friedrich wirft Zuschauende in eine oft übersehene und gesellschaftlich stigmatisierte Welt. Unangenehm nah klebt die Kamera an Menschen, deren Solidarität untereinander immer wieder systematisch ausgehebelt wird. Persönliches Miteinander hat hier nur so lange Platz, bis die Chefin hinschaut und zur Arbeit ermahnt. Wer streiken will für bessere Arbeitsbedingungen, lässt das Team im Stich.
„Ich verstehe Ihren Unmut“ zeichnet das Bild von Arbeiter*innen, die zwischen den erdrückenden Strukturen des Systems kaum die Kraft aufbringen können, sich selbst und anderen zu helfen.“ (Dennis Yildiz, CINEMATE)
In Kooperation mit Crossing Europe und Stadtkino Filmverleih
Filmgespräch mit Hauptdarstellerin Sabine Thalau
, Produzent Rafael Kousz und Co-Autor Daniel Kunz
>> Das Gespräch wird live ins KIZ RoyalKino Graz und Leokino Innsbruck übertragen!
Do, 21. Mai, 20:00Tickets

Junge Mütter
R: Jean-Pierre & Luc Dardenne, B/F 2025, 104´, DF
Mehr Schau- als Arbeitsplatz: ein Heim für minderjährige Mütter. Sozialarbeiterinnen versuchen, die Lücke zu füllen, die die Eltern der Protagonistinnen hinterlassen haben. Ein Kind zu bekommen, war als Teil der Lösung gedacht. Perla (Lucie Laruelle) möchte eine Familie, Jessica (Babette Verbeek) ihre Mutter kennenlernen. Ariane (Janaïna Halloy Fokan) möchte Sicherheit für ihr Kind, Julie (Elsa Houben) Inzest und Drogenabhängigkeit hinter sich lassen. Naïma (Samia Hilmi) hofft auf einen Weg zurück in ihre Familie.
Stilistisch baut der Film auf den dokumentarisch grundierten Sozialrealismus, für den die Filmemacher stehen. Junge Mütter waren seit jeher Objekt der Fürsorge. Ihre Eltern, selbst marginalisiert, werden zu Täter:innen, die ihre Kinder verlassen, allen voran die Väter. Die Arbeit im Heim setzt am Ende der Kette an, aber sie bleibt gegen die Macht der Verhältnisse hilflos. Ob Sozialarbeit einen Unterschied macht? Wir wissen nicht, was kommt, und die Belastungen der jungen Frauen erscheinen auch dann noch überwältigend, wenn glückliche Fügungen einen Lichtblick verschaffen.
Begrüßung durch Iris Dullnig-Scheurecker, AK Wien – Abteilung Frauen- und Gleichstellungspolitik
Fr, 22. Mai, 18:00 – Eintritt frei – Anmeldung erforderlich

GIRLS & GODS + Gespräch mit Inna Shevchenko in Kooperation mit den Wiener Festwochen am 24. Mai


Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt.

GIRLS & GODS mit anschließendem Gespräch mit Protagonistin und Aktivistin Inna Shevchenko
In Kooperation mit Wiener Festwochen im Rahmen der Filmreihe: „Thank Goddess!“

Programmtipp: STATE OF FAITH – Rede von Inna Shevchenko am 17. Mai bei den Wiener Festwochen.

Sonntag, 24. Mai, 19:30
Tickets



CLASSIC SNEAK – nächster Termin: 26. Mai


Jeweils am letzten Mittwoch des Monats gibts bei uns die CLASSIC SNEAK: einen besonderen Lieblingsklassiker als Überraschungsfilm! Welcher Film es sein wird, erfährst du erst wenn sich der Vorhang öffnet. Ob Thriller, Komödie oder Liebesfilm – es kann alles dabei sein: außer, das versprechen wir: es wird kein Horrorfilm gezeigt!

Trage den folgenden Termin schon Mal im Kalender ein und lass dich überraschen!

Dienstag, 26. Mai 2026, 20:15 – TICKETS (ausnahmsweise Dienstag!)
Mittwoch, 24. Juni 2026, 20:15 – TICKETS
Donnerstag, 22. Juli 2026, 20:30 – TICKETS

Vergangene Termine & Filme

Mittwoch, 29. Jänner 2025 um 20:15 – PUNCH-DRUNK LOVE
Mittwoch 26. Februar 2025 um 20:15 – THE APARTMENT
Mittwoch 26. März 2025 um 20:15 – WHALE RIDER
Mittwoch 30. April 2025 um 20:15 – LITTLE MISS SUNSHINE
Montag 26. Mai 2025 um 20:15 – WHAT’S UP DOC?
Mittwoch, 24. September 2025, 20:15 Ausser Atem/ À bout de souffle
Mittwoch, 29. Oktober 2025, 20:15 WENDY & LUCY
Mittwoch, 26. November 2025, 20:15 FRAUEN AM RANDE DES NERVENZUSAMMENBRUCHS
Mittwoch, 31. Dezember 2025, 20:15 BRINGING UP BABY
Mittwoch, 28. Jänner 2026, 20:15 JUNO
Mittwoch, 25. Februar 2026, 20:15 A WOMAN UNDER THE INFLUENCE
Mittwoch, 25. März 2026, 20:15 CLÉO FROM 5 TO 7

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