A Sad and Beautiful World – ab 28. August im Stadtkino!


Eine mitreißende Lovestory über drei Jahrzehnte, in der sich die wechselhafte Geschichte des Libanon spiegelt. Nino und Yasmina werden am selben Tag im selben Krankenhaus geboren, doch sie begegnen sich erst in der Schule. Beide spüren sofort eine unmittelbare, tiefgehende Verbindung, die sie sich nicht erklären können. Gemeinsam schmieden sie einen Plan: Sie wollen Beirut mit einem »magischen« Zug verlassen. Doch als der Moment der Flucht gekommen ist, taucht Yasmina nie auf. Erst 25 Jahre später führt das Schicksal die beiden wieder zusammen und sie beschließen, eine Familie zu gründen – allen Widerständen und Krisen zum Trotz. (Filmfest Hamburg 2025)

A Sad and Beautiful World ist Cyril Aris Spielfilmdebüt und feierte Premiere auf den Filmfestspielen von Venedig.

»An appealing, soulful romance with a considerable emotional tug.« – SCREENDAILY

»An evocative and wistful romance (…) told with propulsive visual energy.« – VARIETY

Cyril Aris Spielfilmdebüt A Sad and Beautiful World ist ab 28. August im Stadtkino!

The Watermelon Woman – Film & Gespräch in Kooperation mit der Universität Wien am 29. Juni


Wir freuen uns eine Sondervorstellung zum Rerelease Kinostart von THE WATERMELON WOMAN von Cheryl Dunye in Kooperation mit der Universität Wien zu verkündigen!
Nach dem Film findet eine Podiumsgespräch zu „Who Was the Watermelon Woman?: (In)Visibility, Stereotypes, and Politics“ statt. Das Gespräch findet in Englisch statt!

Who Was the Watermelon Woman?: (In)Visibility, Stereotypes, and Politics

The Watermelon Woman (1996) by Cheryl Dunye is a landmark work of independent queer and Black cinema. The film follows a young Black lesbian videomaker as she searches for the forgotten history of a Black actress from the 1930s and 1940s, known only as “The Watermelon Woman“. Blending fiction, archival material, and autobiography, Dunye creates a powerful act of historical reclamation and visibility.

The event consists of a screening of the film followed by a moderated conversation designed as a meeting point between academic inquiry and the public. Through dialogue, we will guide participants in reflecting on how cinema has historically constructed (and often distorted) queer and Black representations — from comic, deviant, or villainous stereotypes to more complex, fluid, and non-stereotypical narratives. During the discussion, we will explore which stereotypes the film breaks
down, which ones it consciously retains, and what alternative narrative strategies are possible today. The aim is to foster an open, accessible, and critical dialogue that values ambiguity, fluidity, and the multiplicity of experiences.The event forms part of a broader effort to bridge academic research and the public sphere, transforming the cinema space into a site of collective reflection and thought.

The discussion is led by Prof. Dr. Monika Pietrzak-Franger (Full Professor for British Cultural and Literary Studies, University of Vienna), Dr. Tomi Adeaga, Kamilla Peter, and Vincenzo Straface.

Montag, 29. Juni 2026, 14:00 – TICKETS

SUMMER IN THE CITY – im Juli im Stadtkino!


Raus aus der Hitze, rein in den Rausch!
Wenn der Wiener Asphalt glüht, flüchten wir ins kühle Dunkel. Mit unserem heurigen Sommerprogramm SUMMER IN THE CITY laden wir euch zu einem Städtetrip abseits von Kitsch und Postkartenidylle ein. Neun Filme, vier Kontinente: Wir taumeln liebestrunken durch Paris, stranden im schlaflosen Neonlicht von Tokio und Hongkong, atmen die Klangwelten Istanbuls oder spüren den unbarmherzigen Herzschlag Rios. Pures, pulsierendes Leinwandabenteuer über das Suchen, Lieben und Leben in den Metropolen dieser Welt.

Am 20. & 21. Juli findet außerdem unser Popfest Warm up mit Talks von Sofie Royer und Wolfgang Lehmann statt! Die Filme werden demnächst veröffentlicht.

Programm:

Rio de Janeiro: CITY OF GOD
R: Fernando Meirelles & Kátia Lund (BR/FR 2002, 128 min., OmdU)
Trailer
Kino unter Hochdruck: Die unbarmherzige, sonnendurchflutete Realität der Favelas von Rio de Janeiro. Ein wuchtiges, hypnotisches Stück Underground-Chronik, das bis heute nichts von seiner Sprengkraft verloren hat.

Freitag, 10.07. 20:30 Uhr – Tickets
Mittwoch, 15.07. 18:00 Uhr
Tickets

New York: FRANCES HA
Trailer
R: Noah Baumbach (USA 2012, 86 Min., OmdU)
Kein Geld, keine Wohnung – aber mit unbändigem Lebenshunger im Sauseschritt durch das sommerliche Brooklyn. Eine beschwingte, schwarz-weiße Liebeserklärung an das Stolpern und Erwachsenwerden in New York City.

Samstag, 11.07. 18:45 Uhr – Tickets

Tokio: LOST IN TRANSLATION
R: Sophia Coppola (JP/US 2003, 105 Min., OV)
Trailer
Schlaflosigkeit und flüchtige Nähe: Bill Murray und Scarlett Johansson sind Lost in Tokio. Zwei einsame Seelen im Zustand emotionaler Schwerelosigkeit zwischen Jetlag, Karaoke und Hotelbar.

Sonntag, 12.07. 20:30 Uhr – Tickets
Dienstag, 21.07. 18:15 Uhr – Tickets

Istanbul: CROSSING THE BRIDGE – THE SOUND OF ISTANBUL
R: Fatih Akin (DE 2005, 90 Min., OmdU)
Trailer
Akustische Kartografie einer Metropole im permanenten Wandel. Geleitet von Alexander Hacke (Einstürzende Neubauten) fängt Fatih Akin die musikalische DNA Istanbuls ein – von Underground-Hip-Hop über psychedelischen Folk bis zum Protest-Rock als künstlerische Rebellion.

Montag, 13.07. 20:30 Uhr – Tickets

Hongkong: CHUNGKING EXPRESS
R: Wong Kar-Wai (HK 1994, 98 Min., OmdU)
Trailer
Die Geburtsstunde des modernen Hongkong-Kinos im Meer der bunten Neonschilder. Die Poesie von trashigen Fast-Food-Imbissen, kalifornischen Pop-Hymnen und anonymen Hochhauskomplexen – verschmolzen zu einem zeitlosen, melancholischen Fiebertraum in der bezaubernd nostalgischen Wong-Kar-Wai Farbpalette.

Dienstag 14.07. 20:30 Uhr – Tickets
Montag, 20.07. 18:15 Uhr
Tickets

Beirut: DO YOU LOVE ME?
R: Lana Daher (DE/FR/LB/QA 2025, 75 Min., OmdU)
Trailer
Pu Beirut: Pulsierendes Dokumentar-Requiem auf eine Gesellschaft im Umbruch. Lana Daher montiert Archivbilder zwischen Freude und Verlust mit einer ordentlichen Ladung Popmusik zu einem Liebesbrief an Beirut.

Donnerstag, 16.07. 20:30 Uhr – Tickets

Oslo: THE WORST PERSON IN THE WORLD
R: Joachim von Trier (NO/FR/SE/DK 2021,127 Min., OmdU)
Trailer
Torschusspanik, Beziehungschaos und das ewige Zögern vor dem nächsten Schritt: Ein unromantischer Liebesfilm für eine Generation, die alles will und sich für nichts entscheiden kann. Renate Reinsve at her best!

Freitag, 17.07. 20:30 Uhr – Tickets
Mittwoch, 22.07. 18:00 Uhr –
Tickets

Mumbai: ALL WE IMAGINE AS LIGHT
R: Payal Kapadia (FR/IN/NL/LU 2024, 114 Min., OmdU)
Trailer
Payal Kapadias Cannes-Erfolg zeigt den Alltag dreier Frauen im hypnotischen Puls und kühlen, bläulichen Leuchten der Megacity Mumbai. Ein berührender Film über Freund*innenschaft und Zugehörigkeit.

Samstag, 18.07. 18:45 UhrTickets

Paris: AUSSER ATEM
R: Jean-Luc Godard (FR 1960, 90 Min., OmdU)
Trailer
Mit Zigarette im Mundwinkel und Handkamera im Zickzack-Kurs durch das Paris von 1960, atemlos. Godards radikales Manifest der Nouvelle Vague über absolute Freiheit, jugendliche Rebellion und die Dekonstruktion des Kinos.

Sonntag, 19.07. 18:30 Uhr – Tickets

BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT – Jetzt im Kino!


Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.

BARBARA BUSER von Gabriele Schärzer ist Jetzt im Kino!

Zu den Spielterminen

Nominierungen Österreichischer Filmpreis: wir zeigen NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER und PERLA am 15. Juni


Was für eine Freude: PERLA führt die Liste der nominierten Filme mit 13 Nominierungen an.

NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER darf sich über 2 Nominierungen für BESTE REGIE und BESTER DOKUMENTARFILM freuen.

Daher zeigen wir die beiden Filme kurz vor der Verleihung des Österreichischen Filmpreises nochmal auf großer Leinwand:

15. Juni 2026
18:00 NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER + Gespräch mit Regisseurin Olga Kosanović TICKETS
20:30 PERLA + Gespräch mit Regisseurin Alexandra Makarová TICKETS

Die Verleihung des Österreichischen Filmpreises findet am 18. Juni statt. Hier geht’s zu allen Nominierungen.

ALL MY SISTERS – Special Screening mit Bundes-ÖH am 25. Juni


Wir freuen uns auf das Special Screening in Kooperation mit der Bundes-ÖH zum beeindruckenden Film ALL MY SISTERS!

Teheran, Iran. Zwischen 2007 und 2025 begleiten wir drei Schwestern beim Aufwachsen in einer liebevollen Familie. Achtzehn Jahre von früher Kindheit, bis zum Alltag als junge Frauen auf der Suche nach Freiheit. Traditionell erzogen, werden die Schwestern Zeuginnen und Protagonistinnen der Kämpfe einer Jugend in steter Bewegung. Wie sieht ihre Zukunft in der heutigen iranischen Gesellschaft aus?

Nach dem Film findet ein Podiumsgespräch statt, Gäste tba.

Die ersten 100 Tickets sind bei freiem Eintritt, Anmeldung über die ÖH erforderlich.
Anmeldung HIER!

Donnerstag, 25. Juni 2025, 17:00
Kaufkarten

Feminist Film Club: BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT + Gespräch am 1. Juli


Wir freuen uns auf das nächste Screening unseres Feminst Film Clubs. Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit Sorority.

Wir zeigen den Film BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT:

Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.

Im Anschluss findet ein Zoom-Gespräch mit Barbara Buser und weiteren Expert*innen statt.

Mittwoch 1. Juli 2026, 20:00
TICKETS

WHOLETRAIN – 20TH ANNIVERSARY Special Screening am 3. September


Florian Gaag erzählt in seinem spannenden, vielfach preisgekrönten Spielfilm WHOLETRAIN die Geschichte einer Crew von vier Graffiti-Writern – David (Mike Adler) Tino (Florian Renner), Elyas (Elyas M`Barek in seiner ersten großen Rolle) und Achim (Jacob Matschenz) – die sich der Szene mit ihren eigenen Hierarchien, Werten, Regeln und Codes verschrieben haben.

WHOLETRAIN  ist ein hochspannendes, emotional packendes Drama, das zum ersten Mal tief eintaucht in den geheimen Kosmos der Graffiti-Szene. Atemlos pendeln die Hauptfiguren zwischen zwei Welten – ihrem persönlichen Alltag,und dem Leben in der Crew. Auf einzigartige Weise gelingt es Florian Gaag, von den daraus resultierenden Spannungen und Nöten zu erzählen, ein vielschichtiges Porträt der Charaktere zu zeichnen und so eine bislang kaum dokumentierte Subkultur authentisch und lebendig nahezubringen.

Schnelle Schnitte und grandiose Kameraführung, ein rasanter Soundtrack und ein exzellentes Schauspiel-Ensemble machen WHOLETRAIN zu einem herausragenden Kinoereignis.

„Grandiose Liebeserklärung an die Graffiti-Szene.“ (EPD Film)

Wir freuen uns auf das Special Screening in Anwesenheit des Filmemachers und weiteren Gästen!

Mittwoch, 3. September 2026, 20:00
Tickets demnächst erhältlich

Kino Connect Club: CARAVAN + Regiegespräch am 16. Juni


Wir zeigen gemeinsam mit dem Kino Connect Club den Film CARAVAN und legen den Fokus bei diesem Screening auf das Thema „Flucht“. Nach dem Film freuen wir uns auf ein Gespräch, unter anderem mit Regisseurin Lucy Ashton!


Zum Film:
Samim, Fawad, Marwand und Najib sind aus Afghanistan nach Österreich geflohen und wollen in der neuen Heimat Wien Fuß fassen können. Das lange Warten auf positive Asylbescheide scheint dies unmöglich zu machen. Ein Dasein zwischen Behördengängen, wechselnden Minijobs und Unterkünften beginnt. Die Angst vor einer Abschiebung veranlasst sie, ihr Glück auch in anderen europäischen Städten zu suchen. Allein die Freundschaft gibt ihnen Halt in dieser ungewissen Zeit.

Lucy Ashton ermutigt sie, ihr Leben mit einer Handykamera festzuhalten. Durch das über drei Jahre entstandene Videotagebuch ermöglicht CARAVAN einen Einblick, wie schwer es für Neuangekommene ist, sich in Europa eine Existenz aufzubauen, und was es bedeutet, angekommen zu sein, aber nicht aufgenommen zu werden. 

Über KinoConnect
KinoConnect ist ein Projekt von jungen Menschen für junge Menschen und Interessierte, um diverse Lebensrealitäten zu erzählen. Geschichten in Filmen und in den Medien sind oft nicht repräsentativ für die vielfältigen Lebenserfahrungen in unserer Gesellschaft. Repräsentation der eigenen, diversen Lebensrealität kann vor allem junge Menschen inspirieren und bestärken. In diesem Projekt wollen wir jungen Menschen und Interessierten die Möglichkeit bieten, einen Berührungspunkt mit neuen Geschichten, Perspektiven und Themen zu erlangen, damit sie sich kostengünstig mit Themen beschäftigen können, die Bestandteil ihres Alltags sind. Durch Gespräche mit Filmemacher:innen, Expert:innen und anderen jungen Menschen bieten wir die Möglichkeit, einen Austausch zu relevanten Themen wie Queerness, Klimawandel, Behinderungen, Feminismus, Migration und Repräsentation nicht weißer Menschen in der Gesellschaft beizuwohnen.

Dienstag, 16. Juni 2026, 17:00
CARAVAN + Gespräch mit Regisseurin Lucy Ashton
TICKETS

U25 gibt es 7€ Tickets direkt an der Kinokassa zu kaufen!
Das Projekt ist gefördertet vom Europäischen Solidaritätskorps und dem OeAD.
Kontakt: kinoconnectclub@gmail.com
Instagram: @kinoconnectclub

THE WATERMELON WOMAN + Gespräch mit Regisseurin Cheryl Dunye am 19. Juni


Wir freuen uns, dass wir Regisseurin Cheryl Dunye für ein Regiegespräch gewinnen konnten! Anlässlich des 30-jährigen Jubiläums ihres Debütfilms THE WATERMELON WOMAN, den wir ab 19. Juni exklusiv im Stadtkino und Admiral Kino auf die Leinwand bringen!

Zum Film:
Cheryl, jung, Schwarz und lesbisch, arbeitet in einer Videothek in Philadelphia und verdient sich mit Hochzeitsvideos Geld dazu. Beim Sichten alter Filme aus den 30ern und 40ern stößt sie in einem Südstaatenmelodram auf eine Nebendarstellerin, die im Vorspann nur als „The Watermelon Woman“ benannt wird. Fasziniert beginnt Cheryl zu recherchieren, stößt jedoch schnell auf eine erschreckende Leerstelle: Über Schwarze Schauspielerinnen dieser Zeit ist kaum etwas dokumentiert. Motiviert macht sie sich daran, diese Lücke der Filmgeschichtsschreibung zu schließen, doch unzugängliche Archive, verschlossene Zeitzeug*innen und die Affäre mit einer attraktiven Kollegin machen ihr das Leben schwer.

30 Jahre nach seiner Veröffentlichung ist THE WATERMELON WOMAN nach wie vor ein revolutionärer Film, sowohl in Form als auch Inhalt.

„An important milestone in New Queer Cinema.“ – CineWomen
„A deeply stylish comedy that is a must-watch for ’90s essentialists.“ – Vanity Fair
„Eine humorvolle und intelligente Hommage an das „Black Cinema“ – Filmdienst

Film & Gespräch mit Regisseurin Cheryl Dunye per Zoom!
Freitag, 19. Juni 2026, 20:30
Tickets

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