re:pair FESTIVAL – Filme im Stadtkino am 5. und 12. Oktober
Heuer feiert das re:pair FESTIVAL seinen fünften Geburtstag! Von 2. bis 18. Oktober 2026 bietet das Non-Profit-Festival wieder ein abwechslungsreiches, partizipatives Programm mit über 90 Veranstaltungen und Expert:innen aus dem In- und Ausland. Zwei Filmscreenings finden im Stadtkino statt, mit tollen Filmen und spannenden Podien!
5. Oktober 2026, 18:00 STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT + Gespräch
Der Film spannt den Bogen von den Stoffmärkten in Lagos/Nigeria über die Stickereifabriken in Lustenau/Österreich bis zu den historischen Grundlagen des europäischen Reichtums. Es ist ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.
Nach dem Film sprechen wir mit den beiden Regisseurinnen Anette Baldauf und Katharina Weingartner.
12. Oktober 2026, 19:30 BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT + Gespräch
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut sie mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Tickets demnächst verfügbar!
ALLEGRO PASTELL – nonstop Preview am 29. Juni
Wir freuen uns auf eine exklusive nonstop Preview des Films ALLEGRO PASTELL mit anschließendem Regiegespräch mit Anna Roller! Österreichweit startet der Film am 3. Juli.
Mit ALLEGRO PASTELL verfilmt Regisseurin Anna Roller, die zuvor mit DEAD GIRLS DANCING ein erfolgreiches Regiedebüt ablegte, den gleichnamigen Bestseller von Leif Randt über Liebesnöte von Millennials. Die Romanautorin Tanja und der Webdesigner Jerome, beide in ihren Dreißigern, haben in ihrer Fernbeziehung ein Gleichgewicht aus Nähe und Distanz gefunden. Als Tanja eine gemeinsame Zukunft zu erahnen beginnt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will.
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ALLEGRO PASTELL mit anschließendem Gespräch mit Anna Roller
Montag, 29. Juni: 20:15 Uhr
Einladungen werden direkt von nonstop Mitte Juni verschickt!
THE WATERMELON WOMAN ab 19. Juni im Kino!
Wir freuen uns, anlässlich des 30-jährigen Jubiläums, THE WATERMELON WOMAN von Cheryl Dunye, wieder ins Kino zu bringen!
Das ironische, prägnante Debüt von Cheryl Dunye brachte etwas erfrischend Neues und Bahnbrechendes ins Kino: eine lebendige Darstellung der Identität schwarzer Lesben durch eine schwarze lesbische Filmemacherin.
Cheryl, jung, Schwarz und lesbisch, arbeitet in einer Videothek in Philadelphia und verdient sich mit Hochzeitsvideos Geld dazu. Beim Sichten alter Filme aus den 30ern und 40ern stößt sie in einem Südstaatenmelodram auf eine Nebendarstellerin, die im Vorspann nur als „The Watermelon Woman“ benannt wird. Fasziniert beginnt Cheryl zu recherchieren, stößt jedoch schnell auf eine erschreckende Leerstelle: Über schwarze Schauspielerinnen dieser Zeit ist kaum etwas dokumentiert. Motiviert macht sie sich daran, diese Lücke der Filmgeschichtsschreibung zu schließen, doch unzugängliche Archive, verschlossene Zeitzeug*innen und die Affäre mit einer attraktiven Kollegin machen ihr das Leben schwer.
Eine schwarze, lesbische Frau macht einen Film über eine schwarze, lesbische Frau, die einen Film über eine schwarze, lesbische Frau drehen will; klingt verkopft, entpuppt sich aber als leichtfüßige, humorvolle und selbstreflexive Mockumentary über die Unsichtbarkeit schwarzer, queerer Filmgeschichte und das Bedürfnis, sich darin wiederzufinden.
30 Jahre nach seiner Veröffentlichung ist THE WATERMELON WOMAN nach wie vor ein revolutionärer Film, sowohl in Form als auch Inhalt.
Ab 19. Juni im Stadtkino!
THANK GODDESS in Kooperation mit den Wiener Festwochen am 17. & 24. Mai
Die Republic of Gods ruft, zum 75. Jubiläum der Wiener Festwochen, einen „Heiligen Frühling“ aus. Eine mythische Feier der Gotteskritik und Gottessehnsucht. Wir begeben uns im Admiral Kino und Stadtkino im Künstlerhaus auf die Suche nach alten und neuen Göttinnen. Weil Alanis Morissette God ist. Und weil Patti Smith die Goddess of Punk ist, bei den Festwochen auf der Bühne, bei uns auf der Leinwand.
Von 17. Mai bis 15. Juni 2026 werden Admiral Kino und Stadtkino Wien zur Kultstätte. Weil Göttinnen eben everywhere all at once sind. Thank Goddess!
Zum Programm im Admiral Kino hier entlang.
Das Programm im Stadtkino:
SAINT OMER von Alice Diop am 17. Mai
Anlässlich des Stücks „Le Voyage de la Vénus Noire“ von und mit Alice Diop bei den Wiener Festwochen, zeigen wir am 17. Mai 2026 den beeindruckenden Film SAINT OMER von Alice Diop. Mit einer bewusst ruhigen, aber kompromisslosen Bildsprache behandelt sie Themen wie Identität, Migration und Kolonialismus. Ihre Filme erzählen von Menschen, deren Stimmen wenig Gehör in der Öffentlichkeit finden. Ihre Arbeit wird durch Diops Streben geprägt, einzigartige Lebensläufe vom Rand ins Zentrum zu rücken. Dabei verwandelt sie persönliche Geschichten in politische Bilder.
Tickets
GIRLS & GODS + Gespräch mit Inna Shevchenko am 24. Mai
Können Feminismus und Religion koexistieren? Girls & Gods ist eine furchtlose Reise, angeführt von Inna Shevchenko, der Autorin und Initiatorin des Projekts, um genau diese Frage zu beantworten. Shevchenko, die einst als Anführerin der Oben-ohne-Proteste von FEMEN gegen patriarchale Machtstrukturen bekannt wurde, tauscht nun Protest gegen Dialog, indem sie Priesterinnen, Imaminnen, Rabbinerinnen, Theologinnen und andere Aktivistinnen zu offenen Gesprächen einlädt.
Tickets
Festwochen – Programmtipp: STATE OF FAITH – Rede von Inna Shevchenko am 17. Mai bei den Wiener Festwochen.
Stadtkino Flohmarkt am 31. Mai
Wir beenden den Mai mit unserem beliebten Sunday Flohmarkt, wieder von 12-18 Uhr, gemeinsam mit Ludwig & Adele am Abschlusstag vom Vienna Shorts. Stöbere draußen auf unserer Terrasse nach schicken Second-Hand-Schätzen und entdecke im Foyer besondere Poster aus unserem Plakatarchiv.
UPDATE: Alle Standplätze sind leider bereits vergeben!
Du möchtest selbst einen Stand betreuen?
Dann schreib uns bis spätestens 17. Mai an: office@stadtkinowien.at
First come, first serve!
Bitte beachte:
– Tische können leider nicht bereitgestellt werden
– keine Standgebühr
ALL BUILDINGS ARE BEAUTIFUL & BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT am 25. Juni
Wir freuen uns auf eine Doppelvorstellung zweier spannender Filme zum Thema Nachhaltige Architektur!
Zuerst zeigen wir den neuen Kurzdokumentarfilm ALL BUILDINGS ARE BEAUTIFUL von Christoph Schwarz (Regisseur SPARSCHWEIN) über die Alte WU:
ALL BUILDINGS ARE BEAUTIFUL (20min)
Die erst in den frühen Achtzigerjahren errichtete Wirtschaftsuniversität Wien steht trotz großer Ankündigungen vor einer wohl doch nicht so klaren Zukunft: Soll das Gebäude abgerissen werden oder ist eine Sanierung möglich – und wenn ja, wie? Christoph Schwarz stellt (sich) Fragen, die über die Neugestaltung des Geländes und des Gebäudes hinausreichen. (Diagonale)
Im Anschluss zeigen wir den aktuellen Dokumentarfilm BARBARA BUSER – PIONIERIN DER NACHHALTIGKEIT (118 min):
Die preisgekrönte Basler Architektin Barbara Buser rettet Gebäude vor dem Abriss und baut diese mit wiederverwendetem Material um. Sie verwandelt ehemalige Industrieareale zu urbanen Lebensräumen, die für einen sorgfältigen Umgang mit unserer Umwelt und dem Miteinander stehen. Als Frau, die in einer Männerdomäne erfolgreich ihren eigenen Weg geht, ist Barbara Buser Vorbild für die junge Generation, die für eine nachhaltigere, gerechtere Welt kämpft.
Zur Einleitung des Abends begrüßen wir Regisseur Christoph Schwarz bei uns im Stadtkino!
Do, 25. Juni 2026 – 20:00 Uhr – TICKETS
In Kooperation mit Habitat3000 und studio kollision
Schulprogramm Arbeitsfilmfestival 29.6.–2.7.2026
Mit einem eigenen Schulprogramm knüpft das Arbeitsfilmfestival an den besonderen Erfolg vom Vorjahr an. Auf vielfachen Wunsch von Schulen und Lehrkräften finden die Schulvorstellungen in der letzten Schulwoche von 29. Juni statt. In dieser Programmschiene gibt es Filme, die allgemeine Themen rund um Lernen und Berufe aufgreifen, und solche, die spezielle Berufsfelder, wie z.B. die Pflege, Handel oder Gastronomie betreffen. Dank der Unterstützung durch die AK Wien ist der Besuch dieser Vorstellungen wieder bei freiem Eintritt möglich.
Schulklassen/Gruppenanmeldungen bitte per E-Mail an: martina.scharrach@phwien.ac.at
Weitere Infos finden Sie hier: www.arbeits-film-festival.at
Montag, 29. Juli 2026, 9:00 Uhr: STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT
R: Anette Baldauf/Joana Adesuwa Reiterer/Chioma Onyenwe/Katharina Weingartner, AT 2025, 88 Minuten
Der Film STOFF – EIN SPITZENGESCHÄFT spannt den Bogen von den Stoffmärkten in Lagos/Nigeria über die Stickereifabriken in Lustenau/Österreich bis zu den historischen Grundlagen des europäischen Reichtums. Es ist ein Film über Frauen, Machtverhältnisse, Stoffe – und über die kolonialen Fäden, die Europa bis heute prägen.
Mit Vermittlungsangebot durch Studierende der Mode- und Designpädagogik.
Dienstag, 30. Juni 2026, 9:00 Uhr: EIN TAG OHNE FRAUEN
R: Pamela Hogan, US/IS 2024, 71 Minuten
Als 90 Prozent der isländischen Frauen an einem Herbstmorgen im Jahr 1975 ihre Arbeit niederlegten und ihre Häuser verließen, weil sie sich weigerten zu arbeiten, zu kochen oder sich um die Kinder zu kümmern, brachten sie ihr Land zum Stillstand und katapultierten Island zum „besten Ort der Welt, um eine Frau zu sein“. Zum ersten Mal von den Frauen selbst erzählt und mit spielerischen Animationen versehen, ist EIN TAG OHNE FRAUEN subversiv und unerwartet lustig. „Wir liebten unsere chauvinistischen Schweine“, erinnert sich eine der Aktivistinnen, “wir wollten sie nur ein wenig verändern!“ Der Film erscheint pünktlich zum 50. Jahrestag des Streiks im Jahr 2025 und regt mit seiner Botschaft über die kollektive Kraft der Frauen, ihre Gesellschaft zu verändern, dazu an, das Mögliche neu zu denken.
Mit anschließendem Filmvermittlungsangebot durch normale.at
Mittwoch, 1. Juli 2026, 9:00 Uhr: CRU + SHE CHEF
Filmauswahl (insgesamt 45 Minuten) und Diskussion: Leidenschaft und Wirklichkeit: Karriere in der Gastronomie.
Die Arbeit in der Gastronomie und Hotellerie hat viel zu bieten. Dynamik, Abwechslung, Internationalität, Kreativität, Kontakt mit Gästen und Flair können Menschen für eine Karriere in der Branche begeistern. Zugleich führen Arbeitszeiten, Stress, körperliche Belastungen und mitunter ein rauer Umgangston zu häufigem Personalwechsel sowie zu Arbeitskräftemangel. Zuletzt kratzten in Österreich und international Medienberichte über problematische Arbeitsbedingungen am Image der Branche. Die Filmauswahl macht beide Facetten greifbar: Die österreichische Dokumentation „She Chef“ (2023) begleitet die frischgebackene Kochweltmeisterin Agnes Karrasch auf ihre Lehr- und Wanderjahren durch die Welt der kulinarischen Spitzenklasse. Gezeigt wird ein Ausschnitt: ihre Station im Sternerestaurant Vendôme in Bergisch Gladbach, die ersten 33 Minuten des Films. Im fiktionalen Kurzfilm „Cru“ (CH 2019) verfolgt eine junge Köchin mit eiserner Disziplin ihre Karriere und kämpft mit Blut, Schweiß und Tränen um ihren Erfolg.
Im Anschluss an die Filmvorführungen diskutieren Kenner:innen der Branche mit den Lehrlingen und Schüler*innen über die Herausforderungen in der (Spitzen-)Gastronomie.
Donnerstag, 2. Juli 2026, 9:00 Uhr: NOCH LANGE KEINE LIPIZZANER
R: Olga Kosanović, AT 2025, 92 Minuten
„Die Macht geht vom Volk aus“, das steht in der österreichischen Verfassung – doch wer ist das Volk, wenn in Wien mittlerweile über ein Drittel der Bevölkerung nicht wahlberechtigt ist? Einbürgerung scheint in Österreich ein wahrer „Struggle“ zu sein. So auch für die Regisseurin Olga Kosanović, die, obwohl in Österreich geboren und aufgewachsen, die Staatsbürgerschaft bisher nicht erlangen konnte. In einem Kommentar in einer Tageszeitung zu ihrem Fall schreibt jemand: „Wenn eine Katze in der Hofreitschule Junge wirft, sind das noch lange keine Lipizzaner“. Abgrenzung schafft das Gefühl von Identität und Zusammenhalt: Eines starken Wir-Gedankens. Welcher Identitätsbegriff liegt einer Gesetzgebung zugrunde, die die Gesellschaft in „Wir“ und „die Anderen“ teilt? Ein Film über Zugehörigkeit – und den zweiten Versuch der Regisseurin, (endlich ganz) dazuzugehören. Mit Darsteller:innen und Gesprächspartner:innen wie Toxische Pommes, Judith Kohlenberger, Robert Menasse u.v.a.m
Im Anschluss an den Film diskutieren die Regisseurin sowie die Protagonistinnen Leila und Leily Offinassinga mit dem Publikum.
ALLEGRO PASTELL ab 3. Juli im Kino!
Mit ALLEGRO PASTELL verfilmt Regisseurin Anna Roller, die zuvor mit DEAD GIRLS DANCING ein erfolgreiches Regiedebüt ablegte, den gleichnamigen Bestseller von Leif Randt über Liebesnöte von Millennials. Die Romanautorin Tanja und der Webdesigner Jerome, beide in ihren Dreißigern, haben in ihrer Fernbeziehung ein Gleichgewicht aus Nähe und Distanz gefunden. Als Tanja eine gemeinsame Zukunft zu erahnen beginnt, fragt sie sich, ob sie das wirklich will.
Anna Roller hat eine Mammutaufgabe übernommen, das Buch zu verfilmen. Hat Autor Randt doch in seinem Buch die eigene Gedankenwelt seiner Figuren zum zentralen Element gemacht. Eine Generation, die fast schon übersteigert reflektiert, sich in Kontrolle ihres Lebens wähnt und eben genau an den unvorhergesehenen Dingen, an der Unkontrollierbarkeit ihrer Emotionen verzweifelt. Das auf einen Spielfilm zu übertragen, ist schwierig.
Roller gelingt es. Mit Off-Monologen, die die Gedanken der Protagonisten schildern. Dazu eine ruhige Kameraführung, die das Lebensgefühl jener Zeit im pulsierenden Berlin der 2020er Jahre zwischen gülden leuchtenden Sommerabenden, Techno-Partys und Feiern in kleinen, hässlichen Neubau-Wohnungen glaubhaft einfängt. Und nicht zuletzt ist da der wohldosierte Einsatz von Max Riegers Filmmusik. Er lässt den vielen emotionalen Reflektionen der Hauptfiguren genug Raum zur Entfaltung. Überhaupt wird viel gefühlt und gelitten in ALLEGRO PASTELL, und nie wirkt es aufgesetzt. (br.de)
Ab 3. Juli im Stadtkino!
Vorpremiere SICH LANGSAM NÄHERN (R: Maria Arlamovsky) am 14. Juni
Special Event der Filmreihe Frauen*körper und ihre Geschichten der österreichischen Gesellschaft für Psychosomatik in Gynäkologie und Geburtshilfe in Kooperation mit sixpackfilm. Wir freuen uns auf die Vorpremiere von SICH LANGSAM NÄHERN mit anschließendem Gespräch mit Maria Arlamovsky, Eva Katharina Masel, Ingrid Marth und Eva Thurner.
Sich langsam nähern von Maria Arlamovsky richtet den Blick auf Orte, an denen Kommunikation rund um das Lebensende stattfindet. Professionelle Begleiter*innen bewegen sich dabei zwischen fachlicher Distanz und menschlicher Nähe. So entsteht eine leise Annäherung an das Sterben als Teil des Lebens und an die Frage, was Fürsorge wirklich bedeutet.
In diesen Begegnungen wird spürbar, dass Sterben nicht nur ein Ende ist, sondern ein gemeinsamer, existenzieller Prozess – für die, die gehen, und die, die bleiben. Am Anfang des Films steht ein Aphorismus in Anlehnung an Rainer Maria Rilke: „Liebe und Tod sind die großen Gaben, die uns gegeben sind; meistens werden sie ungeöffnet weitergereicht.“ Kann also das Ende auch als Gabe gesehen werden?
14. Juni 2026, 11:00
Film und Gespräch – TICKETS
mit Maria Arlamovsky, Eva Katharina Masel, Ingrid Marth und Eva Thurner
Feminist Film Club: ICH VERSTEHE IHREN UNMUT am 1. Juni in Kooperation mit der Arbeiterkammer Wien
Wir freuen uns auf das nächste Screening unseres Feminst Film Clubs. Eine Filmreihe in Zusammenarbeit mit Sorority.
Wir zeigen den Film ICH VERSTEHE IHREN UNMUT von Kilian Armando Friedrich:
Heike arbeitet als Objektleiterin in der Gebäudereinigung. Täglich eilt sie zwischen Modegeschäften, Kindergarten und Altenheim hin und her, um die Arbeit ihrer Leute zu kontrollieren und notfalls auch noch selbst Hand anzulegen. Dabei vermittelt sie ständig zwischen Kund:innen, Firmenleitung und Reinigungskräften. Nachdem sie versucht hat, eine Arbeitskraft eines wichtigen Subunternehmers abzuwerben, droht dieser, seine Unterstützung einzustellen, es sei denn, er erhält mehr Stunden und mehr Umsatz. Um diesen Forderungen nachzukommen, gerät Heike zunehmend in einen Konflikt zwischen ihrer Verantwortung gegenüber den eigenen Mitarbeiter:innen und den harten Bedingungen der Arbeitswelt im Niedriglohnsektor – und stößt dabei zunehmend an ihre Grenzen.
Nach dem Film freuen wir uns auf ein Podiumsgespräch mit:
Bianca Schrittwieser, Leiterin der Abteilung Arbeitsrecht in der AK Wien
eine Vertreterin von Sorority,
sowieso Sabine Rehbichler, Geschäftsführerin von arbeit plus
Moderation: Lisa Mayr-Sinnreich (Arbeiterkammer Wien)
Film & Gespräch
Mo, 1. Juni 2026, 19:30 – TICKETS
#kinoliebe-Montagspreis 7€ pro Ticket
In Kooperation mit Sorority, Arbeiterkammer Wien und arbeit plus.