Eine Initiative von Ranya Schauenstein in Kooperation mit den landesweiten Endometriose Vereinen und lokalen Selbsthilfegruppen.
Fünf Jahre nach der Premiere von nicht die regel kehrt der Dokumentarfilm ins Stadtkino zurück: Und mehr! Anlässlich des Jubiläums richtet Regisseurin Ranya Schauenstein das erste österreichische Endometriose Film Festival aus. Das Programm umfasst den Dokumentarfilm sowie den künstlerischen Kurzfilm „Hysterical Sisters“ (Chiara Schreder, 2021), der auch zum Jubiläum wird. „Endometriose hat in den letzten fünf Jahren viel Bewusstsein bekommen, aber viele Aspekte im Zusammenhang mit der Erkrankung bleiben unsichtbar. An diesem Abend wollen wir ein paar dieser Perspektiven betrachten“, sagt Ranya Schauenstein.
Neben den beiden Disease-Awareness-Filmen wird die chronische Erkrankung Endometriose nicht nur im medizinischen, sondern auch im arbeits- und sozialrechtlichen Winkel betrachtet. Darüber diskutieren Expert:innen nach dem Film im Panel. Ebenso sprechen die zwei Filmemacherinnen über die Hintergründe ihrer Filme und das Medium Film zur medizinischen Wissensvermittlung.
Erstes Panel:
-Ranya Schauenstein, Regisseurin nicht die regel
-Chiara Schreder, Regisseurin Hysterical Sisters
-Christina Laas-Smulik, Darstellerin Hysterical Sisters
-Daniela Hanusch, Obfrau Verein EVA – Endometriose Vereinigung Austria
Zweites Panel:
-Mag.a. Kristina Hametner, Leiterin des Frauengesundheitsbüros Wien
-Dr. med. Nina Böck, Leiterin des Genderreferats Ärztekammer Österreich
-Gawhar Musleh, Gesundheitsberaterin FEM Med + FEM Süd, Favoriten
-Tba. Verein MedInUnity
-Tba. Arbeiterkammer Wien
Durch das Programm führt Mari Lang.
Di, 29. September 2026, 17:00
Ticketpreis: 15€ (Nur Kauf)
Mit nonstop: Online-Reservierung möglich. Aufpreis: € 4,50 (zahlbar bei Abholung an der Kinokassa)
>>> TICKETS DEMNÄCHST VERFÜGBAR
Über nicht die regel:
Der Film begleitet drei Frauen, die mit der Diagnose Endometriose leben und gibt persönliche Einblicke, wie Betroffene das Leben mit der Krankheit bewältigen. Damit hat der Film Endometriose 2021 erstmals aus ihrem Schattendasein geholt. Der Film in einem neunköpfigen Team von Betroffenen für Betroffene produziert. Mit überwältigendem Feedback der Patient:innen und umfangreicher internationaler Medienresonanz hat nicht die regel Betroffenen Mut gemacht, mit Mythen aufgeräumt und für gesellschaftliches Bewusstsein gesorgt. Neben Deutschland und der Schweiz gab es auch Vorführungen in Südtirol.
Trailer
Über Hysterical Sisters:
Hysterical Sisters ist ein künstlerischer Awareness-Kurzfilm der österreichischen Regisseurin Chiara Schreder über Adenomyose und Endometriose. Durch eine Symbiose aus Tanz, Musik und Spoken Word verleiht der Film den körperlichen und emotionalen Belastungen von Millionen Betroffenen eine Stimme. Die personifizierten „hysterischen Schwestern“ stehen sinnbildlich für chronische Schmerzen, Isolation und gesellschaftliche Vorurteile. Auf einer abstrakt symbolischen Ebene macht der Film die Auswirkungen der Erkrankungen durch die poetische Bildsprache greifbar.
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