Arbeit bestimmt unser Leben – und doch bleibt sie im Kino oft unsichtbar. Das Wiener Arbeitsfilmfestival ändert das. Eine Arbeitswoche lang bringen wir die neuesten und relevantesten Filme zu Arbeit, Beruf und Bildung ins Kino, hinterfragen Arbeitsbedingungen und zeigen Wege der Verbesserung auf. Vom Supermarktregal bis zum Fernfahrer-Truck, von der Fabrikshalle bis zur Pflegeeinrichtung – die Leinwand wird zum Schauplatz gelebter Erfahrungen und gesellschaftlicher Auseinandersetzung. Heuer dreht sich beim Festival alles um das Schwerpunktthema: Frauen.Arbeit.Film.
Mit einem eigenen Schulprogramm knüpfen wir an den besonderen Erfolg vom Vorjahr an. Auf vielfachen Wunsch von Schulen und Lehrkräften finden die Schulvorstellungen in der letzten Schulwoche von 29. Juni bis 2. Juli 2026 statt. Schüler:innen, Lehrlinge oder Personen in anderen Aus- oder Weiterbildungen sind herzlich willkommen. Dank der Unterstützung durch die AK Wien ist der Besuch der Vorstellungen bei freiem Eintritt möglich.
Eröffnung
Eröffnung: Kurzfilmprogramm und Filmgespräche
Montag, 18. Mai 2026, 19.30 Uhr
Stadtkino Wien
In Zusammenarbeit mit Vienna Shorts und Tricky Women widmet sich die Eröffnung des Wiener Arbeitsfilmfestivals den vielen Facetten von Frauenarbeit – als Erwerbsarbeit, Hausarbeit und Care-Arbeit. Dokumentar-, Spiel- und Animationsfilme eröffnen dabei unterschiedliche ästhetische und inhaltliche Zugänge. Im Austausch mit Filmemacher:innen und Kurator:innen verdichtet sich das Anliegen des Festivals zu einem vielstimmigen, konzentrierten Filmabend, moderiert von Petra Erdmann (Ö1, FM4).
Grußworte von Ilkim Erdost (Arbeiterkammer Wien) und Marko Miloradovic (waff).